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COVID-19/Frankreich: Emmanuel Macrons Ankündigungen, harter Lockdown für ganz Frankreich

Frankreich: Emmanuel Macrons Ankündigungen

France
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Am Mittwoch, dem 31. März um 20:00 Uhr, sprach der französische Staatspräsident Emmanuel Macron

in einer Fernsehansprache an die Nation, um eine Bestandsaufnahme der Gesundheitssituation vorzunehmen und neue Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Virus-Epidemie anzukündigen.

Es ist jetzt offiziell: In seiner Fernsehansprache am Mittwoch, dem 31. März, kündigte Emmanuel Macron die Umsetzung neuer Gesundheitsmaßnahmen an, um das Fortschreiten der Covid-19-Epidemie zu bewältigen.

Darunter die Ausweitung der  Lockdown-Maßnahmen auf das gesamte Staatsgebiet für einen Zeitraum von 4 Wochen. Diese bestehen bereits in 19 Departements und bestehen aus der Schließung nicht wesentlicher Unternehmen, Verallgemeinerung der Telearbeit, Ausgangssperre von 19:00 bis 06:00 Uhr und dem Verbot von Reisen über 10 Kilometer von seinem Wohnsitz hinaus.

 

Emmanuel Macron versicherte, dass "wirtschaftliche und soziale Unterstützung" für Unternehmen, Angestellte und Selbstständige vorhanden sein würde, die von der Verschärfung der Gesundheitsbeschränkungen betroffen sind. In der Praxis bedeutet dies, dass die derzeit geltenden Hilfsmechanismen erweitert werden.

Der französische Staatspräsident kündigte außerdem die Schließung von Schulen, Kindergärten, Hochschulen und Gymnasien für einen Zeitraum von drei Wochen an. Die Frühlingsferien werden ab dem 12. April landesweit vereinheitlicht, um die Epidemie einzudämmen.

"Der Unterricht für Schulen, Hochschulen und Gymnasien wird im Home Learning weiter geführt, mit Ausnahme von Kindern von Betreuern und anderen Berufen sowie Kindern mit Behinderungen", sagte Emmanuel Macron.

Zusätzliche Verstärkungen bei der Intensivbehandlung.

In Frankreich sind derzeit neun von zehn Betten in den Krankenhäusern belegt, vor allem aber die Intensivstationen kommen an ihre Grenzen. Die Kapazitäten auf den Intensivstationen sollen in den kommenden Tagen auf 10.000 erhöht werden, gegenüber derzeit etwas mehr als 7.000 und damit den Zustrom kranker Menschen zu bewältigen. In ganz Frankreich sind derzeit mehr als 5.000 Menschen mit dem Virus auf den Intensivstationen untergebracht.

Diese Maßnahmen sind notwendig, da die Covid-19-Epidemie in Frankreich 95.364 Menschen getötet hat und das Land seit Mitte März mehr als 30.000 Fälle von Kontamination pro Tag verzeichnet hat. Seit die Britische-Variante die Infizierungen übernommen hat, sinkt das Alter der Infizierten und immer mehr Jugendliche  bzw. Kinder stecken sich mit dem Virus an.

 

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